Spätnachmittag in Bad Essen
Individuelle Stadtführung
Susanne und ich sind eigentlich schon ziemlich platt und wollen am liebsten nur noch in unser Hotel. Dennoch schlagen unsere Gastgeber vor, noch einmal nach Bad Essen zu fahren, da das Auto ja ohnehin dort steht und sie uns den Ort noch kurz zeigen wollen. Die Rückfahrt dauert etwa 16 Minuten. Wir parken beim Schafstall, einem Haus, das heute für Ausstellungen genutzt wird.
- Alte Mauern neu belebt
- Landhotel Buchenhof
Direkt daneben liegt die alte Wassermühle, eines der markanten Bauwerke des Ortes. Leider kann ich es nicht fotografieren, da es derzeit wegen Bauarbeiten christo-mäßig verhüllt ist. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch noch das Landhotel Buchenhof, welches das Ortsbild prägt.
Versteckte Wege der Stadt
Von hier aus geht’s dann los. Ziel ist unter anderem die Himmelsterrasse, ein Aussichtspunkt in rund 240 Metern Entfernung. Der Anstieg ist uns dann aber doch zu krass. Also lassen wir die Himmelsterrasse links (in Wirklichkeit rechts) liegen und nehmen den Weg in die Innenstadt.
Über „Am Freibad“ – he, da parken wir! – gelangen wir schließlich in die Kuss-Allee, die wir am Nachmittag bei der Hinfahrt gar nicht gesehen hatten. Die Kuss-Allee ist im Stadtplan nicht offiziell verzeichnet, sondern eher ein stiller, versteckter Fußweg, der seinen Namen daher hat, weil hier früher viele junge Leute auf dem Weg zu Tanzveranstaltungen im Waldhotel entlang gegangen sein sollen und sich dabei angeblich so manche „zufällige“ romantische Begegnung ergeben hat. Seitdem gilt der Weg als kleiner Treffpunkt für Verliebte.
- Treffpunkt für verliebte Leute
- Inoffizielles Wahrzeichen des Ortes
St.-Nikolai-Kirche und Alte Apotheke
Im Zentrum von Bad Essen erreichen wir schließlich die St.-Nikolai-Kirche, deren rund 42 Meter hoher Turm bereits seit dem 15. Jahrhundert das Ortsbild bestimmt. Links, am Ende der Straße liegt die Alte Apotheke, die heute als Hotel & Café genutzt wird.
- Alte Apotheke in Bad Essen
- St.-Nikolai-Kirche
An der Kirche selbst fallen die historischen Details ins Auge: eine steinerne Grabplatte mit zwei betenden Figuren. ein Wappen sowie eine schlichte Inschrifttafel. Dazwischen führt eine grüne Holztür als Eingang ins Innere der Kirche.
- Dem Mittelalter einen Schritt voraus
- Geschichte zum Anfassen
Das „Kleine Haus“ – Abschluss der Ortsrunde
Zum Abschluss gehen wir noch kurz ins „Kleine Haus“, ein Ensemble aus Fachwerkbauten, dessen älteste Teile bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen und die heute als Café genutzt werden.
- Das Fachwerkhausensemble „Kleines Haus“
- Fachwerkidylle pur
Nachdem ich mein „Wir-sind-auch-da-gewesen“-Erinnerungsfoto gemacht habe, gehts dann abschließend zur Straße „Am Freibad“ und zu unserem Panda.
- Holztreppe ins Obergeschoss
- Gastraum voller Charme und Geschichte
Das Treffen mit Christiane und ihrem Mann war einfach großartig. Wir haben uns zu viert auf Anhieb wunderbar verstanden und eine richtig schöne Zeit miteinander verbracht. 4½ Stunden waren wir zusammen. Mann, wie schnell die Zeit vergeht. Nach einem anstrengenden Tag – es hat immer noch weit über 30°C – 350 km im Auto und „tausend Emotionen und Eindrücken wollen wir jetzt aber nur noch eins: ins Hotel.
Der Abschied ist so herzlich wie unsere gemeinsamen Unternehmungen, mit einer freundlichen Umarmung und natürlich dem obligatorischen „Das müssen wir unbedingt wiederholen!“ „Nächstes Mal dann bei uns!“
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